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Kaiser Maximilian frönte der Jagd in Kühtai


Im Jagdbuch Kaiser Maximilian I. wurden die Kühtaier Berge als gutes Revier für die Hirsch- und Gämsenjagd gelobt. Der Überlieferung nach soll um 1500 auf der Stätte des alten Schwaighofes ein landesfürstliches Jagdhaus errichtet worden sein. „Kaiser Max“ habe in Kühtai öfter seiner Jagdleidenschaft gefrönt, heißt es.

Urkundlich ist dies für das Jahr 1510 belegt. Zwischen 1623 und 1630 wurde von Erzherzog Leopold ein großes, fest gemauertes „landesfürstliches Jagd- und Lusthaus“ aufgeführt, dessen Erdgeschoss für die Bestandsleute und das Obergeschoss für die Herrschaften bestimmt war. Für die größte Jagdgesellschaft am Kühtaier Sattel, es war dies am 19. August 1656, wurden 720 Treiber und Jäger aufgeboten.